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Das hier bin ich, Yoda, der nette Onkel. Ich bereichere seit dem 5. Dezember 2001 diese Welt mit meiner Existenz. Die meiste Zeit davon, nämlich fast 8 Jahre, habe ich Seite an Seite mit Faxe verbracht. Auch wenn jetzt der kleine Brösel bei uns ist, werden wir Faxe nie vergessen. Er war es, und er wird es immer sein - mein Freund [ich danke James T. Kirk und Mr. Spock für dieses wundervolle Filmzitat].
Zur Zeit arbeite ich an meiner neuen Rolle als Onkel, das geht eigentlich am Besten im Schlaf. Da kommt noch so einiges an Erziehungsarbeit auf mich zu. Ständig hüpft er an mir hoch, sabbert mir das Fell voll und will immer genau DAS haben, was ich gerade habe. Und ständig verwechselt er unsere zahlreichen Hundedecken mit seinem alten Welpen-Klo. Ich fürchte, ich muss außerdem gut auf Löwi, Nobbi, Zerri, Ratti & Co. aufpassen, damit ihnen nicht das Innenleben rausgefleddert wird. |
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Na ja, irgendwann ist er wohl mal erwachsen und man kann etwas mit ihm anfangen. Aber davor kommt noch ... ach du Kacke! .... die Pubertät. Das kann ja heiter werden!
Soll Frauchen den kleinen Schietbüddel mal in die Welpenschule schleppen, ich kriege das mit der Erziehung auch so hin. Hier ein warnendes Knurren, dort ein wohlplatziertes Schnappen, hin und wieder mal ordentlich auf den Rücken gelegt, das hat noch niemandem geschadet. Antiautoritäre Erziehung? Nicht mit mir, liebe Leute! Hinterher heißt es dann wieder:
"Hätt´ste, hätt´ste, hätt´ste, hätt´ste ..."
Und hier gleich noch eine Message an alle in unserem Wald, die meinen, immer rumpöbeln zu müssen: Mein Baby gehört zu mir. Ist das klar?
Und schließlich wird der Tag kommen, an dem ich zu dem Kleinen sage: "Lernen musst du nichts mehr, wissen tust du bereits was nötig." (Also ehrlich, ich glaube ich sitze einfach zu viel vor vor der Flimmerkiste!)


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Inzwischen habe ich mich ja an die kleine Nervensäge gewöhnt und es wird Zeit, dass er mal ein paar WIRKLICH wichtige Dinge von MIR lernt. Heute war ich mit ihm am Silbersee. Ich wollte ihm mal zeigen, wie man seinen Bauch badet und dabei tiefenentspannt meditiert. Er macht das schon ganz gut, obgleich ... es fehlt ihm doch noch ein wenig an der gebotenen Gelassenheit. Also wenn ich es mal genau betrachte, kann der eigentlich keine Sekunde still stehen. Dafür kann er prima Leckerchen aus dem Wasser fischen. Ich finde das zwar ziemlich kindisch - vor allem diese albernen Blubberbläschen - aber kann man sich so etwas vor der Nase wegschnappen lassen? Da habe ich dann doch lieber mal mitgemacht; war ja außer uns keiner da - hoffentlich. |

So geht das ... ganz locker und entspannt! |

Uiii ... ganz schön weit draußen! |

Ja das kenne ich; Baden macht schlanke Beine |

Blubb, blubb, blubberdiblubb! |

Hey! Keine Fotos vom Blubbern! |

Irgendwie isser ja doch ganz nett, der Kleine. |

Wer? Ich? |

Na los, Alter! Trau dich doch näher ran! |

Immer drumrum.
Hab´ ich mal im Western gesehen.! |


Manchmal bin ich sooo müde! |

Aber wenn er dann so friedlich auf Faxes
Stammplatz schlummert, ist er ja
irgendwie doch ganz niedlich. |

Und dann ist es ein ganz klein
bisschen wie früher. |

Lasst mich nach einer Woche mal Bilanz ziehen: Das Aufmerksamkeitsdefizit-Ankläffen konnte ich durch konsequentes Ignorieren von 5 Minuten auf wenige Sekunden reduzieren. Mal ehrlich Leute, WENN ich etwas prima kann, dann ja wohl Ignorieren. Er macht sich schon ganz gut als Co-Wächter und begleitet mich zum Tor, wenn Feinde nahen. Er trinkt etwas eigenartig. Nach dem Schlabbern steckt er seine kleine Lakritz-Nase tief ins Wasser und macht Blubber-Bläschen. Also DAS hat er definitiv nicht von mir! Wenn Gäste anwesend sind, zeigen wir denen schon mal, dass WIR zusammengehören - manchmal wenigstens. Seit 2 Tagen packt ihn abends der Welpen-Wahn; dann flitzt er durch den Garten wie ein Stück Seife unter der Dusche und die Ohren (die jetzt langsam hinten hochkommen) stehen komplett auf Durchzug. Völlig gaga!

Er übt schon den bösen Wächter-Blick. |

Whirlpool-Brösel |

Langsam werden wir ein Team. |

Jetzt nervt Brösel gerade mal nicht ....! |

Manchmal habe ich ihn RICHTIG lieb, |

z.B. wenn er Bubu macht, der kleine Sack. |

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Kaum dass Brösel durch meinen Garten tapste, musste ich gleich mal erklären, dass ICH hier der Boss bin (ok, gleich nach unserem Frauchen!). Das hat er auch sofort akzeptiert. Also soooo laut hätter er ja nicht gleich quieken müssen. Bestimmt halten mich jetzt alle Nachbarn für den bösen Onkel, dabei bin ich doch ein ganz lieber Kerl.
Aber ich muss ja zugeben, dass mich so junges Blut irgendwie ansteckt.
Spielen macht wieder Spaß, auch wenn man dabei gelegentlich von einem kleinen Fellbündel blockiert wird.
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Dicke Arme, aber wir sind zu zweit! |

Muss ich denn hier alles alleine machen? |

WER hat´s erbeutet?? |


Langsam rückt der Abholtag näher und Brösel mir immer häufiger dicht auf den Pelz. Ich glaube er ahnt schon bei wem er sich einschleimen muss.
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Ich weiß ja, dass ich einen ungemein
puscheligen Schwanz habe ... |

... aber musst du mir deswegen ständig
draufrum tapsen?
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Aber gelegentlich mangelt es doch an dem
nötigen Respekt vor den Erwachsenen. |
P.S. Nun guck mal einer an ... mir scheint, Brösel wird Linkspfötler.
Eine gewissen Ähnlichkeit ist nicht zu verleugnen. Aber ich hatte da meine ... ähäm ... Hand nicht im Spiel. Ich schwöre!
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Wenn die Familie die alten Kinderfotos rausholt, wird´s ja meistens voll peinlich. Auch ich war damals ein kleines dickes Kind. Und wer mich kennt, weiß dass sich das verwächst.
(Tschuldigung, aber DIESE Bilder sind mal
nicht zum Anlicken! Da müsst ihr euch wohl
so dran erfreuen.) |
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